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Orthopädientechnikerin Malin Freimuth Landessiegerin bei Meisterschaft

Viel Lob vom Kreis Warendorf hat es jetzt für die erfolgreiche Nachwuchs-Handwerkerin Malin Freimuth gegeben. Die Orthopädietechnik-Mechanikerin aus dem Orthopädie-Technik-Zentrum Künzelt mit Standorten in Warendorf, Ahlen und Hamm ist als 1. Landessiegerin bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk im Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Landrat Dr. Olaf Gericke und Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw), gratulierten der jungen Frau. Aus der Hand des Landrats gab es für die erfolgreiche Nachwuchs-Handwerkerin einen Kino-Gutschein.

Gericke und Michalczak-Hülsmann sprachen Malin Freimuth Anerkennung aus für starkes berufliches Engagement. „Wir brauchen junge Menschen wie Sie, die ihren Weg gehen und als erfolgreiche Handwerker auch Vorbild für andere sind“, hieß es. Landrat Gericke betonte die gute Versorgung mit Orthopädietechnik im Kreis und informierte sich bei dem Treffen im Warendorfer Kreishaus über Aufwand und Kosten für Prothesen, die etwa nach Unfällen angepasst und eingesetzt werden.

Die Auszubildende, die jetzt an ihre Ausbildung zur Meisterin denkt, berichtete begeistert von ihrer Arbeit. Sie erklärte den Einsatz des modernen Werkstoffes Carbon oder die Unterschiede mechanischer und hydraulischer Prothetik. „Größte Motivation sind die dankbaren Kunden, die über das ganze Gesicht strahlen, wenn sie sich mit einer individuell angepassten Prothese wieder selbstbestimmt bewegen können“, sagte  Malin Freimuth Kunden könnten bestimmte Prothesen wie einen Schuh anziehen und ihre Schritte wie vor einem Unfall machen. Ihr Chef Kai Künzelt freute sich mit ihr und über die Ausbildungsleistungen seines Unternehmens.

Begonnen hatte die Nachwuchs-Handwerkerin mit einem Praktikum in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Dort wurde sie auf den Einsatz von Prothesen aufmerksam. Die gebürtige Dortmunderin, die in Hamm wohnt, legte ihr Fachabitur im Bereich Gesundheit am Berufskolleg in Recklinghausen ab. Anschließend begann sie ihre berufliche Ausbildung beim Sanitätshaus und Orthopädie-Technik-Zentrum Künzelt mit derzeit 50 Mitarbeitern. Hier werden derzeit auch Prothesen für kriegsversehrte Ukrainer im Krankenhaus in Hamm angefertigt.


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